Hong Kong 2019

NINA CORTI

BIOGRAFIE

Mit ihrer Geburt in einer künstlerischen Umgebung, wurde Nina Corti die klassische Musik zum wunderbaren Geschenk gemacht, die Basis ihres Werdegangs als Tänzerin. Ihr Vater spielte als Stimmführer der Violagruppe im Tonhalle Orchester Zürich, der Zürcher Oper und in seinem Kammermusik Ensemble "Die Kammermusiker Zürich", das ihn u.a. mit Schubert, Beethoven und Telemann in grosse Konzertsäle der ganzen Welt führte. Nina’s Mutter entwarf Haut Couture Kleider und übermittelte ihrer Tochter die Kunst des Nähens von Bühnenkostümen, die Nina beinahe allesamt für ihre Choreographien kreierte und selber nähte.

Als kleines Mädchen besuchte Nina Corti eine Tanzschule und später den Ballett Unterricht, die Vorbereitung für den Einstieg in den Flamenco und die Spanische Folklore. Der Klavierunterricht war ihr exzellentes Fingertraining zum Kastagnettenspiel, das in den Klassisch Spanischen Musikstilen zur Geltung kommt.

​Ihre ersten choreographischen Arbeiten führten Nina Corti in die Welt der Symphonischen Werke, der Kammermusik und des Flamencos, dessen Handwerk sie unter anderem bei Susana Audeoud, Maria Magdalena, Ciro Diezhandino, El Guito und Paco Fernandez lernte. Sie fühlte sich von der ersten Tanzstunde an sehr verbunden mit dieser Kunst, da sich ihre Persönlichkeit in allen Bereichen des künstlerischen Ausdrucks erfüllt sah und jede ihrer Emotionen im Einklang mit der Musik sich visualisieren konnte. Sie hatte nie das Bedürfnis, die Spanierinnen in ihrem typischen Ausdruck und Stil zu imitieren. Vielmehr suchte Nina Corti ihren ureigenen Rhythmus und Ästhetik zu wiedergeben, die sich eher im mitteleuropäischen Kulturraum manifestierte, aber immer inspiriert aus den Wurzeln des Flamencos, den Volkstänzen und der weit gefächerten klassischen Musik Spaniens. 

Bald begann Nina Corti mit dem Experimentieren und Verbinden von Musikstilen zwischen Flamenco, Jazz und Klassik. Der Flamencogitarrist Pepe Habichuela machte seine ersten Erfahrungen mit einem Polnischen Jazzduo. Bald danach lud Nina José Mercé, Ramón el Portugués und Enrique Morente ein, Flamencosänger der ersten Garde. Zusammen mit weiteren Gitarristen wie Luis Pastor, Juan Carmona, José Miguel Carmona, dem Percussionisten und Sänger Antonio Carmona, dem Saxophonisten Thomas Günther und ihrem Bruder Daniel Corti (Viola), bildete sie ihre Vorstellungen, die sie  fortan "Flamenco Inspiration“ nannte. Vor jeder grösseren Tournee gab es eine Plattenproduktion mit Life Charakter. 

Zusammen mit den Zigeunersängern und -gitarristen Los Reyes, den Gipsy Kings, Chico & The Gypsies und Manitas de Plata machte Nina Corti einzigartige Erfahrungen auf der ganzen Welt. Niemand weiss die Südfranzösischen Rumba so gut wie sie zu spielen. 

 

Parallel dazu wurde Nina von besten Symphonie-Orchestern Europas, wie Dresdner Philharmonie oder Gewandhausorchester Leipzig, eingeladen, die ihr die Möglichkeit gaben, z.B. Ravel’s Bolero, Bizet’s Carmen Suite, De Fallas' Dreispitz zu choreographieren und aufzuführen. 

Auch mit diversen Kammerorchestern und kleineren Ensembles, wie dem Carmina Streich Quartett, konnte Nina Corti u.a. Werke von Schubert, Corelli, Telemann, Turina, De Falla, Daniel Schnyder realisieren.

Nina’s Offenheit galt jeglicher Musik, die ihr Lust gaben sich zu bewegen. So tanzte Nina Corti öfters mit dem ungarischen Zigeuner Geigenvirtuosen Roby Lakatos und dem Janoschka Ensemble, die sich mit ihrer Musik ganz auf Nina’s Flamencotechnik einliessen. 

Einer ihrer Höhepunkte war das Mitwirken in Jazzpaña am Montreux Jazz Festival, mit Jorge Pardo, Carles Benavent, Rubem Dantas, Juan Manuel Cañizares, Ramón el Portugués der Kölner WDR Bigband und anderen tollen Jazzmusikern.

​Ebenso in der Welt der Klassik hatten u.a. Maxim Vengerov, José Carreras, Héctor Sandoval die Bühne mit Nina Corti geteilt.

Special: Die Karriere von Nina Corti

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